Ausruhen im Nicht-Wissen


Liebe Freunde der Herzensalchemie,

wir wollten wieder einmal ein Lebenszeichen von uns geben und ein wenig berichten.
In den letzten Wochen sind wir durch einen unerwartet tiefen Prozess der Verinnerlichung und weiteren Selbstheilung gegangen. Dafür sind wir hier in Tschechien bestens aufgehoben. Es geht uns gut, auch, wenn wir mitunter viel lieber in Deutschland wären, um mit Freunden, Gefährten und Klienten zu sein, zu arbeiten, uns zu verbinden.
Wie viele andere auch hatten wir uns gleich emsig daran gemacht einen Onlinekurs zu konzipieren, Videos und Audios aufzunehmen und einen Teil unserer Arbeit über das Internet weiterzuführen. Anfangs war das überlastete Internet in Tschechien selbst für manche Zoom-Meditation zu langsam. Dann ging unser einziger Computer, der schnell genug für Videoschnitt war, kaputt und die Reparatur zog sich über Wochen, immer neue Fehler traten auf. Es sollte irgendwie nicht sein.

Wir haben es dann als Hinweis gesehen und sind tief in die Signatur des Coronavirus eingetaucht. Innehalten, Einkehr, in die Weisheit des Kronenchakra einzutauchen und von dort aus die Welt und unsere Rolle darin zu kontemplieren. Die ersten Wochen haben wir täglich stundenlang meditiert, geatmet, Yoga gemacht, Tummo und Kältetraining praktiziert, viel Zeit in der Natur verbracht und die Geschehnisse der Welt nur in kontrollierten Dosen an uns rangelassen.
Gelegentliche Online-Meditationen mit einigen wenigen, so manche Einzelbegleitung, aber vor allem war es unser eigener tiefer Prozess, dem nachzugehen, wo wir noch getriggert werden, noch verengend anhaften und bei bestimmten Themen unangemessen reagieren.
Tiefes Strömen im Ewigen, so viel Glück und Liebe während der herrlichen Frühlingstage unter makellos blauem Himmel, was wir eher vorsichtig mit anderen zu teilen wagten. Dann haben wir uns wieder intensiver auf Corona eingelassen, auf die unterschiedlichen Positionen dazu im Internet und unter unseren Gefährten und Klienten. Manchen von euch ging es wie uns, eine segensreiche Zeit des Retreats, der heilsamen Einkehr. Für einige war die bisherige Zeit sehr anstrengend. Arbeiten mit Kindern im Haus, finanzielle Sorgen, den ganzen Tag vor dem Computer im Homeoffice, viel Zeit in der Stadtwohnung.
Andere haben sich mehr auf das Leid eingeschwungen, das durch die Quarantänemaßnahmen erzeugt wurde. In vielen hat sich Widerstand geregt gegen den Entzug von Grundrechten. Die Frage, ob es Zeit ist zu handeln, an einem Protest teilzuhaben, treibt nicht wenige um.
Andere wiederum fanden die Maßnahmen grundsätzlich in Ordnung und vertrauen (noch) auf den Rechtsstaat. Manch einer hat sich empört, dass die Maßnahmen in Frage gestellt werden, „Verschwörungen“ konstruiert werden. Positionen wurden – vor allem auf Facebook – immer verhärteter, verbissener …
Wir haben versucht all diese Sichtweisen auf uns wirken zu lassen, uns selbst in den Informationsdschungel gewagt und emotional eingelassen, um nicht aus dem Elfenbeinturm eines inneren Elysiums über den Dingen zu stehen.
Letztlich wissen wir auch nicht, was gerade abgeht. Wer kann das Ganze schon überblicken? Anfangs schien es uns noch weise, den Maßnahmen zu folgen, weil man so wenig wusste, und weil es auch sinnlos schien, sich gegen den Mainstream zu stellen. Mittlerweile jedoch können wir die  Verhältnismäßigkeit nicht mehr sehen, haben aber das Vertrauen, dass sich letztlich eine größere Umsicht durchsetzt.
Uns fehlt die vernünftige Relation zwischen der realen Gefahr, die vom Corona-Virus ausgeht, und den Maßnahmen der Regierungen. Ein völlig anderer Umgang mit dem Virus wäre möglich. Wir leben schon so viele Jahre damit, dass unsere Gesellschaft für ganzheitliche Heilweisen –  also einer integralen Synthese aus Schulmedizin und alternativen Heilverfahren – nur begrenzt offen ist und sie vermehrt aufs Härteste bekämpft, obwohl sie in vielen Heilbereichen weitaus effektiver wäre als die reine Schulmedizin. Wir haben die Wirkmacht alter Heilweisen in den letzten 3 Jahrzehnten so oft selber durchlebt, wie auch zahllose andere Menschen, die wir kennen.
Heilpraktikern, Homöopathen und schamanisch Heilenden ist die Behandlung von Corona strengstens verboten, obwohl wir glaubhafte Berichte und Erzählungen aus vielen Ländern haben, dass sie das Virus auch in schweren Verläufen verlässlich heilen können. Aber die Meinungsmehrheit vertraut lieber auf eine Medizin, die schwere Fälle von Corona standardmäßig ab einer kritischen Atemsättigung ins Koma versetzt und künstlich beatmet, obwohl höchstens nur jeder fünfte dieses Verfahren überlebt. Und bewährte alte Heilweisen gerade für diese Situation völlig außer acht lässt.
Es ist ein Schmerz, den wir immer wieder aufs Neue fühlen – und uns darüber erheben, im Vertrauen, dass die Gesellschaft nur langsam, aber verlässlich in größere Bewusstheit und Harmonie wächst.
Im Spiel der Corona Krise liegt der Fokus noch auf einer Medizin, die letztlich ein Spiegel unserer momentanen Gesellschaft ist. In vielen Bereichen entkoppelt. Korrumpiert von mächtigen finanziellen Interessen der Pharmalobby, entkoppelt in einer zu isolierten Betrachtung von Krankheit und einer zu technisierten Apparatemedizin, die das intuitive und empathische Einspüren in den Patienten erschwert.
Aber wir sind, wo wir sind.
Alles ist ein Spiegel und wenn die Mehrzahl der Menschen näher an sich dran wäre, würden sie auch in der Mehrzahl eine andere Medizin wählen. Aus Krankenhäusern würden vielleicht Heilhäuser, Ärzte wären zu gleichen Teilen Heiler wie Lehrer für eine harmonische Lebensweise. Apparatediagnostik, Chirurgen, Internisten, Orthopäden, Heilpraktiker, Homöopathen und Energieheiler würden kooperativ zusammen wirken.
Leider ist die Mehrheit der Gesellschaft noch nicht offen dafür. Zu viel Angst, Unkenntnis, finanzielle Interessen und medial geschürte Polemik verhindern dieses weise Zusammenspiel.
Wir gehen davon aus, dass es die meisten Politiker, Ärzte und Wirtschaftvertreter im Rahmen ihrer Wirklichkeitskonstruktion gut meinen und aus ihrer Sicht das Beste tun. In diesem Bewusstsein, dass so vieles möglich wäre, unsere Wissenschaft und Gesellschaft aber nur langsam reift, begleiten wir die kleinen Fortschritte, das langsame Lernen aus „Try and Error“ im Umgang mit der Corona Krise mit der gleichen Geduld und dem Wohlwollen, wie wir auch mit unseren Klienten arbeiten. Wir versuchen jede Seite und Position zu verstehen und erst einmal zu achten, auch wenn wir ganz anderer Meinung sind.
Warum welche Maßnahmen getroffen werden, ist im Zusammenspiel zahlloser Wirkmächte und Spielfiguren schwer zu durchschauen.  Das Spektrum der Motive scheint vielschichtig und es entspringt dem Bewusstseinsstand der jeweiligen Akteure. Wir haben uns viele verschiedene Theorien dazu angehört, was wohl gerade im Hintergrund an wirklich Wesentlichem geschieht, von äußerst düster bis sehr licht. Letztlich wissen wir es einfach nicht – und üben uns im Ausruhen im Nicht-Wissen.
Unser Bauchgefühl sagt uns momentan immer wieder, dass es derzeit unser „Job“ ist Ruhe zu bewahren, immer wieder hinzuschauen, unsere Meinung zu äußern und doch offen zu bleiben. Die Schwingung zu erhöhen und uns mit all den Menschen zu verbinden, die ebenfalls gerade in Liebe wachen über das, was geschieht, ohne es in der Tiefe erfassen zu können.
In den Zeiten, in denen wir uns in das höhere Bewusstsein aufgeschwungen haben, fühlten wir beide jedes mal aufs Neue, dass in diesem ganzen Prozess eine Heilung, eine „höhere“ Weisheit mitschwingt. Eine Evolution des Bewusstseins, die letztlich den Prozess einer kollektiven, heilsamen Vernetzung menschlicher Herzensweisheit ermöglicht. Wir wissen nicht, wann das Realität werden wird – in Jahrzehnten? Jahrhunderten? Aber das Vertrauen darin beseelt uns.
Wir möchten im Augenblick vor allem für eine heilsame  und besonnene Haltung stehen, die wir brauchen werden, um die vielen Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Ein weiter, offener Geist mit Herz und klarer Unterscheidungskraft.
In der Herzensweisheit trennen wir die Menschen nicht mehr nach Meinungen, sondern sehen aus der Tiefe die eine Familie aller fühlenden Wesen. Alle Wesen sind unsere Geschwister – unsere Brüder, Schwestern, Eltern, Kinder.
Aus einer noch tieferen Schau sind wir selbst diese Essenz in allem. Jeder Mensch eine Facette des großen Geistes, der wir letztlich sind.
Unsere innerste Natur ist in ihrer ersten Manifestation ein allumfassend liebendes und in alle Richtungen offenes Bewusstsein. Diese Natur ist in vielen Menschen noch überdeckt, aber wir vertrauen darauf, dass sich die auf Harmonie bedachte Intelligenz unserer Essenz eines Tages global durchsetzen wird.
Dafür braucht es manchmal schier übermenschliche Geduld und Vertrauen, wofür ein gelegentliches Auftauchen in die unendliche Schönheit des „Große Mutter Geistes“ durchaus hilft (smile).
Wie in einer Zeremonie haben wir in den letzten Wochen den Raum gehalten, uns aber auch immer wieder selbst erschüttern lassen und auf das wacklige Parkett der Meinungen gewagt. Um dann wieder einzutauchen in den Raum, wo alle Gedanken Schall und Rauch sind und der große, namenlose Sinn sich zeigt.
Zeitlose Ruhe, Strömen mit allem, was ist.
Mehr denn je möchten wir daran erinnern, dass es diese Momente der großen Anbindung und Losgelöstheit im Leben braucht, weil unser Geist sich so leicht in Gefühlen, in Gedanken, in Glaubenssätzen verstricken kann. Die polare Natur unseres Geistes verfestigt sich gerne in ein rigides „richtig“ und „falsch“, lässt sich tanzen von alter Angst, Wut, Trauer oder Ohnmacht, so dass wir die Anbindung an den Raum der großen Vollkommenheit, dessen wundersamen Geschmack so viele schon kennen, wieder verlieren.
Wie oft sind wir beide in den letzten Jahrzehnten selbst durch diesen Prozess der Verengung, Abtrennung und erneuten Erwachens gegangen. In den letzten Wochen ist uns wieder bewusst geworden, dass wir diese Fähigkeit des Ein- und Auftauchens noch viel mehr teilen wollen, während gleichzeitig unser inneres Gewahrsein über uns wacht – uns leitet und lenkt. Es ist auch möglich sich in der Losgelöstheit oder in den erhabenen Weiten des kosmischen Bewusstseins zu verlieren – und damit auch die Fähigkeit, als ausgewogener Begleiter auf dieser Erde zu wirken.
Wir haben diese Falle oft genug bei spirituellen Lehrern und Schamanen erlebt und sehen dies genauso als unheilsame Anhaftung wie eine völlige Verstrickung im Persönlichen.
Ausgewogenheit, Besonnenheit und Balance auf allen Ebenen sind uns  wichtige Werte. Ein mitfühlender Geist, der unterscheidet, aber nicht grundsätzlich verurteilt. Der Mut, für etwas einzustehen, aber bereit zu sein, sich jederzeit zu revidieren, wenn wir einen Irrtum erkennen.
Mit einer Haltung, die nicht auch in einem Trump, Söder, Merkel, Putin oder Erdogan den (verstrickten) Gefährten fühlt und anerkennt, können wir unser Herz nicht ins Transpersonale mitnehmen und laufen Gefahr einer neuen Entkopplung. Das „kalte Erwachen“ ist eine weitere spirituelle Falle unserer Zeit.
Im Augenblick sind wir dankbar, dass wir erstmals seit Jahren die Zeit finden, tiefer über unseren eigenen Lernweg zu schreiben und transparent zu machen, warum welche Werte und Zugänge uns in der Herzensalchemie wichtig sind. Wir machen uns Gedanken über einen didaktisch weisen Lernweg, der die Bereiche der Befreiung, der Heilung von Körper, Seele, Geist und der Bewusstseinsarbeit mit einschließt. Dies wird kein Schnellschuss sein, sondern wir rechnen noch mit einigen Monaten intensiver Arbeit, an deren Ende hoffentlich ein Buch entsteht. Viele Wunder und leider auch einige Schrecken lagen auf unserem Weg, und nun scheint es die Zeit mehr zu erzählen, wie der Lotus letztlich immer wieder aus dem Schlamm gewachsen ist.
Ich (Finn) konzentriere mich gerade mehr auf die Didaktik der Übungen, in der Meditation, Naturkontemplation, Tummo und Traumyoga sinnvoll aufgebaut erlernt werden können. Online-Meditationen und Online-Einzel-Begleitung ist mir nicht so nahe, so dass Maria dieses Feld übernommen hat.
Ich (Maria) biete momentan meist alle 3 Tage eine Zoom-Online Meditation an, in der ich verschiedenste Zugänge mit euch teile, die mir selbst in den letzten 30 Jahren geholfen haben. Bisher habe ich mich bei den Meditationen mehr auf die Aufarbeitung der aktuellen Situation bezogen. Ein zentrales Anliegen ist mir in den Meditationen unser Bewusstsein zu weiten, unsere Schwingung zu erhöhen, während wir gleichzeitig unsere Erdung nähren, unsere Schatten zu umarmen und immer wieder zur Liebe zu allem, was ist, zurückzufinden.
Ich möchte von nun an weitere Techniken hinzunehmen, wie zum Beispiel das Verbinden mit inneren Lichtwelten und kristalliner Energie. Ich praktiziere dies seit Jahren und lasse diese Energien insbesondere in meinen Gesang einfließen, habe dies aber bisher noch wenig geteilt, weil es vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Deshalb freue mich über Feedback, wie ihr diese Übungen erlebt, ob sie euch in eurem momentanen Prozess unterstützen. 😉
Die Meditationen sind kostenlos (wer etwas spenden mag, s.u.) und werden in der Regel 2 Tage vorher auf unserer Homepage hier angekündigt: www.herzensalchemie.de/netzwerk/
(Die nächste Meditation ist heute, So. 3.5. um 20 h)
Wir planen (hoffentlich in ca. 3 Wochen) nach Deutschland zu kommen, sobald es die gesetzliche Situation erlaubt und möchten zunächst eine Reihe Outdoorkurse mit jeweils einer überschaubaren Zahl von Teilnehmern anbieten, sind aber auch für Indoor offen. Wir werden uns dabei an dem orientieren, was gesetzlich erlaubt sein wird.
In diesem Blog wollten wir nochmal mit euch teilen, dass wir uns derzeit vor allem als Hüter eines inneren Friedens sehen. Je tiefer wir uns mit der Liebe verbinden, umso kraftvoller kann ein Wandel geschehen. Wenn wir für etwas kämpfen, ist es zutiefst menschlich, dass wir uns dafür eine Zeit lang verdichten und verengen. Der Atem heilsamer Veränderung folgt dem Rhythmus von Verdichtung und innerer Weite.
Mögen wir uns gemeinsam darin üben!
Herzlich 🙏✨🤗
Maria & Finn

*Wer uns für die Online-Meditationen oder in dieser Zeit, in der wir wegen der Grenzschließungen nicht arbeiten können, eine kleine Spende zukommen lassen mag, kann dies gerne über Paypal oder unser Konto tun. Vielen lieben Dank 🙏

Paypal: an f@achtsam-leben.com
oder an
Maria Schneider,
IBAN: DE07781615750002671590,
BIC: GENODEF1WSS.
Betreff bitte: „Geschenk“

** In unserem nächsten Blog teilen wir euch Details zu unser geplanten Rundreise durch Deutschland mit. Wir sind noch auf der Suche nach einem preiswerten Wohnwagen – entweder zum Kauf oder zur Vermietung. Falls jemand von euch einen Tipp hat, gerne melden.
Wer den Wunsch oder die Idee hat, bei sich in der Nähe (in geschützter Natur oder einem passenden Raum) einen Tageskurs mit einer Kleingruppe von 6-12 (je nachdem, was erlaubt sein wird) Teilnehmern zu organisieren, kann sich gerne bei uns melden.
Heilzeremonien, Meditation, Herzens-und Energiepraxis, Übungen zur Weckung des inneren Feuers (Tummo).
Näheres im nächsten Blog.

 

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